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Karl Martell



Karl Martell (* ca. 689; † 22. Oktober 741) war ein fränkischer Hausmeier aus dem Geschlecht der Karolinger. Er regierte von 714-741.

Nach dem Tod seines Vaters Pippin des Mittleren setzte sich Karl Martell in der Nachfolgefrage gegen Pippins Witwe und seine minderjährigen Halbgeschwister durch. Seine militärischen Erfolge galten den Zeitgenossen als ein Beweis für das "Heil" der karolingischen Familie und festigten den Bestand des Frankenreichs. Sein berühmtester Sieg, die Abwehrschlacht gegen die Araber zwischen Tours und Poitiers im Jahre 732, wird oft als eine Art "Rettung Europas" vor den einfallenden Muslimen angesehen, obwohl sie als Einzelereignis eher unbedeutend war und im Zusammenhang mit weiteren Kämpfen gegen die Araber zuvor und auch noch nachher gesehen werden muss.

Einen schlechten Ruf bescherte Karl seine Kirchenpolitik, die im wesentlichen darin bestand, treue Vasallen mit kirchlichen Ämtern und Gütern zu belohnen.

Der Beiname "Martell" bedeutet "der Hammer" und ist nicht zeitgenössisch.




     
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