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Inferiore Güter



Inferiore Güter (auch absolut inferiore Güter) sind laut Haushaltstheorie der Mikroökonomie Güter, die bei steigendem Einkommen weniger nachgefragt werden. Es handelt sich also um geringerwertige Güter. Ihre Einkommenselastizität der Nachfrage ist kleiner als 0.

Man unterscheidet zwischen:

Bei superioren Gütern ist die Einkommenselastizität der Nachfrage größer 1.

siehe auch: Preiselastizität, Giffen-Paradoxon

Beispiele

  1. Bei einem Einkommen von 1000,- Euro werden im Monat für 30,- Euro Reis konsumiert. Nachdem das Einkommen auf 2000,- Euro gestiegen ist, wird mehr Gemüse gegessen und der Konsum an Reis sinkt auf 20,- Euro. Der Reis ist in diesem Beispiel das (absolut) inferiore Gut, das durch höherwertige Produkte ersetzt wird.
  2. Bei einem Einkommen von 1000,- Euro werden im Monat für 30,- Euro Kartoffeln gegessen. Nachdem das Einkommen auf 2000,- Euro gestiegen ist, werden für 45,- Euro Kartoffeln gekauft. Das Einkommen ist also um 100 % gewachsen, die Ausgaben für Kartoffeln sind aber nur um 50 % gestiegen. Die Kartoffeln sind in diesem Beispiel das relativ inferiore Gut, da der prozentuale Anstieg der Ausgaben für Kartoffeln geringer ausgefallen ist als der prozentuale Anstieg des Einkommens.




     
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