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Industrieviertel



Viertel und Bezirke Niederösterreichs
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Das Industrieviertel oder auch "Viertel unter dem Wienerwald" genannt ist der südöstliche Teil Niederösterreichs. Die Nordgrenze zum Viertel unter dem Manhartsberg reicht von der Landesgrenze bei Hainburg an der Donau bis nach Wien. Von wo die Westgrenze zum Viertel ober dem Wienerwald entlang der Thermenlinie und den Ausläufen des Wienerwaldes Richtung Süden läuft. Die südliche Grenze verläuft entlang des Gebirgskammes zur Steiermark bis sie zum Rosaliengebirge stößt, entlang dem sie wieder Richtung Norden geht und mit der Leitha und dem Leithagebirge die Ostgrenze zum Burgenland bildet.

Table of contents
1 Landschaft
2 Klima
3 Wirtschaft
4 Weblinks:

Landschaft

Landschaftlich prägt das Industrieviertel die Ebenen, auf tertiärerer Molasse, des Steinfeldes mit seinen Braunerdeböden und des Wiener Beckens mit den Tschernosemböden. Im Bereich des Wiener Beckens prägt die Landschaft ausgedehnte Agrarflächen mit Industriegebieten und die Weingärten an der Thermenlinie. Im Steinfeld findet man Braunerdeböden und weitläufige Föhrenwälder die unter Kaiserin Maria Theresia angelegt wurden um eine Versteppung der trockenen Landschaft zu verhindern. An den Hängen des Wienerwaldes sind abhängig von den klimatischen Bedingungen die unterschiedlichsten Waldtypen.

Klima

Die Jahresmitteltemperaturen reichen je nach Lage von 9° C bis 3° C. Zum Beispiel für Wiener Neustadt ist die Jahresmitteltemperatur ca. 9°, der Niederschlag ca. 630 mm, die Schneedecke ca. 50 Tage, die Frosttage ca. 120 und der Sonnenschein ca. 1.900 Stunden, im Gegensatz zum Semmering mit einer Jahresmitteltemperatur von ca. 5,5°, einem Niederschlag von ca. 970 mm, einer Schneedecke von ca. 150 Tagen, ca. 150 Frosttagen und einem Sonnenschein von ca. 1.500 Stunden. Im Osten erkennt man deutlich gegen den Horizont die so genannten "Pforten", die Wiener Neustädter Pforte, die Brucker Pforte und Hainburger Pforte, die das Rosaliengebirge und Leithagebirge, die Hainburger Berge und die Kleinen Karparten trennen.

Wirtschaft

Der Name Industrieviertel kommt von der frühen Industrialisierung die schon 1783 im Viertel unter dem Wienerwald den Schwerpunkt der Wirtschaft bildete. Aufgrund der günstigen Standortfaktoren wie die Nähe zu den Rohstoffvorkommen von Holz, Eisen und Kohle, sowie der vorhandenen Energiequellen wie Wasserkraft und Holz und des vorhanden Absatzmarktes der Großstadt Wien sammelten sich hier Industrien vermehrt an. Von den beiden Weltkriegen wurde das Industrieviertel stark betroffen. Das Industrieviertel lag nach dem zweiten Weltkrieg in der sowjetischen Besatzungszone. So beschnagnahmten die Sowjets, die zu den USIA-Betrieben wurden und montierten etliche Maschinen und ganze Fabriken komplett ab, die sie in der Sowjetunion wieder aufbaute. Heute sind nach wie vor einige Industriezweige hier beheimatet. Vor allem entlang der Thermenlinie sind nach 1955 viele kleine und größere Industriezentren aufgebaut worden.

Die Größe des Industrieviertels beträgt 4.186 km², das sind 21,8% der Fläche Niederösterreichs, als Dauersiedlungsraum stehen jedoch lediglich 2.008 km² zur Verfügung, das sind 48% der Fläche des Industrieviertels. Zugehörige Bezirke:

Dies umfasst 14 Gerichtsbezirke, 170 Gemeinden und 385 Katastralgemeinden.

Weblinks:




     
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