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Iglu



Das Iglu ist im Allgemeinen bekannt als eine Art Schneehütte. In der Sprache der Inuit heißt "Iglu" jedoch ganz einfach "Haus". Es wird von den Inuit als Wohnraum errichtet. Im Inneren herrschen durchaus angenehme Temperaturen, da das Eis ein guter Wärmeisolator ist. In einem Iglu herrschen immer Plusgrade, da der Schlafplatz höher gelegen ist, als der Eingang. Somit ist die warme Luft im Iglu gefangen. Laut dem Arktisforscher Stefanson kann es in einem Iglu bis zu 50 Grad wärmer sein als außerhalb: bei einer Außentemperatur von -46° C maß er -6° C auf Bodenhöhe (Schlafplattform) und immerhin +4° C auf Schulterhöhe. Je nach Außentemperatur können im Iglu schlafende Menschen dieses durch Abgabe von Körperwärme auf rund +5° C erwärmen, wenn im Iglu gekocht wird kann sich die mittlere Temperatur sogar auf 15° C erhöhen. Allerdings leben immer weniger Inuit heutzutage in einem Iglu, über die Hälfte der ca. 30.000 in Kanada und Grönland lebenden Eskimos hat noch nie ein Iglu benutzt. Der Grund sind unter anderm immer weitere Wege zu den Fangplätzen. Die Mehrheit der Inuit leben heute in normalen Häusern.

Bau eines Iglus

Das Iglu ist ein Haus, dass aus Schnee gebaut ist. Um es zu bauen muss man als erstes Schneeblöcke aus einer Schneedecke rausschneiden und dann zum Bauplatz schaffen.Ein Schneeblock muss abgeschrägt, 40 cm hoch, 60 cm breit und 50 cm dick sein. Ein Schneeblock muss abgeschrägt sein, damit die Ringe der Schneeblöcke nach oben immer enger werden und zum Schluss eine Kuppel bilden. Nun kann der erste Kreis von Eisblöcken gelegt werden. Dann der nächste usw. Der letzte Schneeblock wird von innen gelegt. Damit ist das Iglu fertig.




     
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