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Hunger



Hunger ist eine Empfindung von Menschen und Tieren, die auftritt, wenn ein bestimmtes Glykogenniveau in der Leber unterschritten wird. Das Gefühl selbst entsteht im Gehirn und wird durch Rezeptoren in Leber und Magen ausgelöst.

Die Füllung des Magens spielt dabei jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Der Verzehr einer großen Menge Salat führt daher nicht zwangsläufig zu einem Sättigungsgefühl. Erst die nachhaltige Erhöhung des Niveaus beendet den Hunger.

Ein durchschnittlich ernährter Mensch kann etwa 50 Tage ohne Nahrungsaufnahme überleben, aber nur zirka 10 Tage ohne Flüssigkeit. Internationale Organisationen schätzen, dass derzeit rund 815 Millionen Menschen von Hunger und Unterernährung betroffen sind – das ist etwa jeder achte Mensch auf der Erde (davon rund 777 Millionen in den Entwicklungsländern).

Durch Kürzungen von Sozialleistungen für slowakische Roma und Sinti gab es im Februar 2004 zum ersten Mal seit Jahrzehnten einen Hungeraufstand in Europa.

Jeden Tag sterben etwa 24.000 Menschen an Hunger oder an seinen Folgen! Heute sterben 10% aller Kinder in den Entwicklungsländern vor dem fünften Lebensjahr, vor fünfzig Jahren waren es noch 28%.

Viele Hungerexperten sind der Ansicht, daß man Hunger letzten Endes nur durch Bildung reduzieren könne. Menschen mit Bildung sind am ehesten in der Lage, aus dem Armutskreislauf auszubrechen, durch den Hunger verursacht wird. (siehe Hilfe zur Selbshilfe)

Weblinks

Bücher

Gewalt.Macht.Hunger: Josef Nussbaumer unter Mitarbeit von Guido Rüthemann (
http://www.studienverlag.at/titel.php3?TITNR=1558 )

Siehe auch: Durst, Hungersnot




     
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