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Hügelgräberkultur



Von 1600 bis 1200 v. Chr dauerte die indoeuropäische Hügelgräberkultur. Die Toten wurden in einfachen Steinkammern mit darüber errichteten Erdhügeln bestattet. Als Grabbeigaben finden sich Waffen, Geräte und Schmuck. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckte sich von Ostfrankreich über Mittel- und Süddeutschland bis Nordserbien. ]] Die Hügelgräberkultur ging im wesentlichen aus der frühbronzezeitlichen Aunjetitzer Kultur hervor. In ihr waren vermutlich noch die Vorfahren der späteren Illyrer, Kelten und Italiker vereint.

Die Hügelgräberkultur wurde von der Urnenfelderkultur (1200-800 v. Chr) abgelöst. Beide sind Teil der Bronzezeit. Es gibt jedoch auch später, in der Eisenzeit, wieder Hügelgräber, z.b. das Hügelgrab von Magdalenenberg aus der Stufe Hallstat D1, zu dem auch dendrochronologische Daten vorliegen, die auf das Ende des 7.Jh. vor Christus hinweisen. Weiterhin zu nennen wäre das Hügelgrab von Eichlehen im Frankfurter Stadtwald, das in die stufe Hallstatt C1-2 datiert wird. Auch das abgebildete Grab von Hochdorf ist aus dieser Zeit. Diese Hügelgräber werden auch als Fürstengräber bezeichnet, die von den Kelten angelegt wurden.

siehe auch: Kurgan, Kurgankultur Krinkberg




     
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