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Glockenbecherkultur



Als Glockenbecherkultur bezeichnet man eine archäologische Kulturgruppe, die am Ende des 3. und zu Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr verbreitet war. Ihre Existenz fällt somit in den Zeitraum des Übergangs von der Kupferzeit zur Bronzezeit. Ihre geographische Ausdehnung umfasste Mittel,- West,- Südwest,- und Südeuropa. In der Westgruppe der Glockenbecherkultur wurden die Toten zumeist als Nachbestattung in Fels,- Grotten,- oder Megalithgräbern beigesetzt. Im mittleren und östlichen Bereich überwiegten Einzelgrabbestattungen, entweder in schlichten Erdgräbern oder Steinplattengräbern (siehe hierzu auch: Einzelgrabkultur).

Typische Grabbeigaben waren die namengebenden Glockenbecher, Feuersteinspitzen, Dolche, Messer und Nadeln aus Kupfer. Seltener wurde Schmuck aus Kupfer, Gold oder Bernstein den Gräbern beigefügt. Über die Siedlungsweise ist aufgrund der Fundlage (bis jetzt) nichts bekannt.


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