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Glattwale



Glattwale
Systematik
Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Laurasiatheria
Ordnung: Wale (Cetacea)
Unterordnung: Bartenwale (Mysticeti)
Familie: Glattwale (Balaenidae)

Die Glattwale (Balaenidae) sind eine Familie der Bartenwale. Benannt sind sie nach ihrer glatten Kehle, die sie von den Furchenwalen mit ihrer gefurchten Kehle unterscheidet. Zu der Gattung gehören drei Arten, die alle zu den Großwalen gezählt werden.

Kennzeichnend für die Glattwale ist der gewaltige Kopf, der fast ein Drittel der Gesamtlänge ausmacht. Die große Unterlippe ist in eigentümlicher Weise aufwärts gebogen, so dass sie bei geschlossenem Maul teilweise vor dem Oberkiefer liegt. Eine Rückenflosse fehlt. Die etwa 700 Barten sind lang und biegsam; bei geschlossenem Maul biegen sie sich einwärts, um im Gaumen des Wals Platz zu finden. Eine anatomische Besonderheit der Glattwale ist die Verschmelzung der sieben Halswirbel zu einem einheitlichen Knochen.

Während den meisten Quellen zufolge drei Arten zu dieser Familie gezählt werden, sprechen andere von zwei oder vier Arten. Die Unstimmigkeit kommt zum einen daher, dass der Zwergglattwal manchmal hierher statt zu einer eigenen Familie gezählt wird; zum anderen werden die beiden Arten der Gattung Eubalaena manchmal als eine Art betrachtet. In den gängigen Systematiken unterscheidet man jedoch:

Die Glattwale waren die ersten Großwale, die in großem Umfang gejagt wurden. Wegen ihrer geringen Geschwindigkeit, weil der Körper nach dem Tod an der Oberfläche treibt und aufgrund des hohen Ertrags an Öl und Barten waren sie bevorzugtes Ziel des kommerziellen Walfangs. Als Folge der ungehemmten Bejagung brachen die Populationen zusammen und erholen sich seit dem Ende des Walfangs nur langsam.




     
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