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Giorgos Seferis



Giorgos Seferis (* 29. Februar 1900, † 20. September 1971), eigentlich Giorgos Stylianos Seferiadis, griechischer Schriftsteller und Diplomat, Literatur-Nobelpreisträger 1963.

Table of contents
1 Leben
2 Werk
3 Weblinks

Leben

Seferis zählt zu den bedeutendsten Dichtern und Essayisten neugriechischer Sprache. Er wurde am 29. Februar 1900 im Symrna, dem türkischen Izmir, als ältestes von drei Geschwistern geboren. Sein Vater Stylianos Seferiadis war Rechtsanwalt, verfasste Gedichte und übersetzte antike sowie ausländische Dichter.

Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs siedelte Seferis' Familie 1914 nach Athen über, wo er ein Gymnasium besuchte und 1917 das Abitur bestand. Seferis studierte 19181924 Rechtswissenschaft in Paris, verbrachte 1924 ein Jahr in England, um seine Englischkenntnisse zu verbessern, kehrte 1925 nach Griechland zurück und trat 1926 in den diplomatischen Dienst Griechenlands. Seine erste Gedichtsammlung Strophi erschien 1931. Nach seiner Arbeit 19311934 in der griechischen Botschaft in London vertrat er seine Heimat 19361938 als Konsul in Koritza (Albanien), heiratete nach langjähriger Beziehung 1941 Maro Zannou und teilte seit diesem Jahr bis 1944 das Schicksal der griechischen Exilregierung, das ihn u.a. nach Kreta, Ägypten und Südafrika führte.

Nach der Befreiung Griechenlands 1944 kehrte er nach Athen zurück und stand ab 1948 erneut in diplomatischen Diensten; inbesondere war er 19531956 Botschafter im Libanon sowie 19571962 in Großbritannien. Während der Militärdiktatur der Obristen 19671974 veröffentlichte er eine auf den 29. März 1969 datierte Erklärung gegen das Regime. Nach dem Tod des Dichters am 20. September 1971 wurde die Beerdigung zu einem Demonstrationszug gegen die Diktatur.

Werk

Seferis' literarisches Werk, das ihm 1963 als erstem Griechen den Nobelpreis für Literatur einbrachte, umfasst v.a. Gedichte, daneben Essays und Tagebücher. Liste seiner hauptsächlichen Veröffentlichungen:

  1. 1931: Στροφή, Wendung, Gedichte
  2. 1932: Ἡ στέρνα, Der Brunnen, Gedichte
  3. 1935: Μυθιστόρημα, Mythischer Lebensbericht, Gedichte

(fortzusetzen)

Weblinks




     
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