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Geschichte Russlands



Table of contents
1 Das Kiewer Reich
2 Die mongolische Fremdherrschaft
3 Der Aufstieg Moskaus
4 Iwan der Schreckliche und Boris Godunow
5 Die Romanows und Peter der Große
6 Katharina die Große
7 Der Aufstieg zur Weltmacht
8 Zwischen Reaktion und Revolution
9 Der Erste Weltkrieg
10 Frieden und Bürgerkrieg
11 Stalin
12 Perestroika und Ende der Sowjetunion
13 Die GUS und die Russische Föderation
14 Literatur
15 Weblinks

Das Kiewer Reich

Russland ist, wie seine Nachbarländer Weißrussland und die Ukraine ein Nachfolgestaat der Kiewer Rus - eines frühmittelalterlichen Großreiches mit mehrheitlich slawischer Bevölkerung und orthodoxer Staatsreligion mit Zentrum in Kiew. Das Wort "Rus" leitet sich vermutlich vom finnischen "Ruotsi" (Ruderer) ab, was auf die Einwanderung von Wikingern (Waräger) hinweist, die aus Schweden kommend die großen Flüsse Dnepr und Wolga entlang ruderten. Neben Kiew entwickelte sich Nowgorod am Ilmensee zu einem zweiten Zentrum des Reiches. Als im 11. Jahrhundert der Reiterstamm der Polowezer Kiew verwüstete und die Ukraine besetzte, gewannen die nördlich gelegenen Fürstentümer in die Gegend von Nowgorod an Bedeutung. Nowgorod selber wurde zu einer einflussreichen Kaufmannsrepublik, die zu einer Hansestadt wurde.

Die mongolische Fremdherrschaft

Die Zerstrittenheit der russischen Fürsten erleichterte die Eroberung des Gebietes durch Mongolen aus der ostasiatischen Steppe (siehe unter anderem Schlacht an der Kalka). Deren Khan Batu errichtete an der Wolga ein über 200 Jahre bestehendes Reich der Goldenen Horde mit Sitz in Sarai. Nowgorod hingegen konnte seine Unabhängigkeit behaupten, hatte aber mit Schweden und dem deutschen Orden zu kämpfen, die von Westen her Gebiet beanspruchten. An der Newa schlug das Heer von Alexander Newski das Heer der Schweden, auf dem Eis des Peipussees vernichtete er die Truppen des Deutschen Ordens (siehe Schlacht auf dem Peipussee). Alexander Newskis Sohn Daniil Alexandrowitsch bekam von der Goldenen Horde als Lehen das kleine Teilfürstentum Moskau.

Iwan Kalita wurde von den Mongolen zum "Großfürsten von Moskau" ernannt. Er nahm sich die "Sammlung russischer Erde" vor, womit die Wiederherstellung der Kiewer Rus gemeint war.

Die Folgen der mongolischen Fremdherrschaft waren die Zerstörung der persönlichen Würde des Menschen (z. B. der Fußfall und das Küssen des Gewandsaums), die niedrige soziale Stellung der Frau und die grausamen Strafen (Folter, Verstümmelung). Die mongolische Fremdherrschaft führte zum Abbruch der Beziehungen zum Westen und zur Abkapselung des orthodoxen Russlands.

Der Aufstieg Moskaus

1380 gelang es dem Moskauer Großfürsten Dmitri Donskoi, die Mongolen erstmals in einer Schlacht zu schlagen, womit er den Niedergang des Reiches der Goldenen Horde einleitete (siehe Schlacht von Kulikowo). Deren Staatsgebiet zerfiel in die Khanate Kasan, Krim und Astrachan.

In dieser Zeit eroberte Litauen das Gebiet Weißrusslands und der Ukraine, das damit eine andere geschichtliche Entwicklung nahm als Russland (siehe Ostslawen). Der Moskauer Großfürst Iwan III (1462-1505) bildete einen russischen Zentralstaat, indem er 1478 Nowgorod in sein Reich eingliederte. 1485 gewann er Kontrolle über Twer und 1489 über Wjatka. 1480(90?) wurden die Tributzahlungen an die Mongolen beendet, was als endgültiges Ende der mongolischen Vorherrschaft angesehen wird. Bis 1521 kamen noch Smolensk, Pskow und Rjasan unter russische Herrschaft. Iwan III. heiratete die Nichte des letzten Kaisers von Byzanz und erklärte sein Reich zum 3. Römischen Reich und sich selber zum Kaiser (Zar).

Iwan der Schreckliche und Boris Godunow

Zar Iwan IV. Wassiljewitsch Grosny ("der Schreckliche") festigte den russischen Zentralstaat mit z.T. brutalsten Mitteln. 1552 kam Kasan und 1556 Astrachan unter die Herrschaft Russlands.

1579 drangen Kosaken unter ihrem Anführer Jermak und im Auftrag der Kaufmannsdynastie Stroganow erstmals nach Sibirien vor. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden auf diese Weise viele russische Stützpunkte - anfangs als Handelsstützpunkte - in Sibirien gegründet.

Im Westen des Reiches wurde Krieg um die Landschaft Livland geführt, mit dem Russland einen Zugang zur Ostsee gewinnen wollte. Das Eingreifen Schwedens und Polens gegen Russland führte zu einem sozialen und wirtschaftlichen Niedergang des ganzen Staates. Es folgten Unruhen, Pestepidemien und Missernten. Als 1605 der Zar Boris Godunow starb, versuchten Schweden und Polen, die Wirren in Russland zu nutzen und zu intervenieren. So versuchte man von polnischer Seite aus, einen Zaren zu installieren, den man als den rechtmäßigen Thronfolger Dimitri ausgab (Pseudodemetrius). Dieser Versuch scheiterte jedoch. Als die Polen im Jahr 1610 Moskau eroberten, hielt ihre Herrschaft nur zwei Jahre. Ein Volksaufstand, der von K. M. Minin angeführt wurde, führte zur Befreiung Moskaus. Diese Zeit wurde später "Zeit der Wirren" genannt. Um die Wirren im Land zu beenden, wurde 1613 Michail Fjodorowitsch Romanow von den Bojaren zum Zaren gewählt. Er begründete die Dynastie der Romanows, die bis zur Oktoberrevolution in Russland herrschte.

Die Romanows und Peter der Große

1667 gelang es Russland, den Osten der Ukraine von Polen zurückzuerobern. 1670 verlor es aber vorübergehend im Rahmen eines von Stenka Rasin angeführten Volksaufstandes das südliche Gebiet an der Wolga. Hinzu kam eine Reformationsbewegung innerhalb der russisch-orthodoxen Kirche, die "Raskolniki" oder "Altgläubigen", die zusätzlich zu Unruhen führte.

1682 wurde Peter I ("der Große") zusammen mit seinem geistig kranken Halbbruder Iwan V Zar. 1694 übernahm Peter allein die Regierungsgeschäfte. Er machte eine Schiffbauerausbildung in den Niederlanden und versuchte, Russland in Richtung Westen zu öffnen. Im 2. Nordischen Krieg gegen Schweden gelang es Russland, Gebiete an der Ostsee zu erobern und Schweden als vorherrschende Ostseegroßmacht abzulösen. 1703 wurde Sankt Petersburg als geplante russische Hauptstadt und "Tor zur Welt" im neu eroberten Mündungsdelta der Newa angelegt. Um diese Stadt zu bauen, wurden viele Leibeigene eingesetzt und sehr hohe Steuern erhoben. Es kam zu Unruhen v.a. in Südrussland. 1721 wurde die Kirche in Russland dem Staat untergeordnet. 1755 wurde die Lomonossow-Universität in Moskau gegründet.

Katharina die Große

Nach dem Tod Peters folgte Zarin Anna Iwanowna, Zarin Elisabeth Petrowna (deren Neffe Karl Peter Ulrich von Holstein-Gottorp die Dynastie Romanow-Holstein-Gottorp begründete) und Zarin Katharina II ("die Große"), unter der Russland zu einer Blütezeit gelangte. Unter ihrer Herrschaft wurden weite Teile der Ukraine mit der Schwarzmeerküste erobert. Die Krim wurde russisch. Außerdem beteiligte sich Russland an den Polnischen Teilungen. Die Innenpolitik war eher restriktiv, so wurde die Leibeigenschaft verschärft, was zu Aufständen führte. 1764 wanderten Deutsche nach Russland ein (Russlanddeutsche). Bis 1812 wurden Finnland, Georgien und Bessarabien russisch.

Der Aufstieg zur Weltmacht

1812 drangen französische Truppen unter Napoleon Bonaparte nach Russland ein und kamen bis Moskau. Dieser Krieg ging als Vaterländischer Krieg in die russische Geschichte ein. In der Schlacht an der Beresina ging der Krieg um Russland für Napoleon verloren. Unter General M. I. Kutusow beteiligte sich Russland an den europäischen Befreiungskriegen gegen Napoleon. 1815 wurde Zar Alexander I in Europa als "Retter Europas" gefeiert und bestimmte beim Wiener Kongress maßgeblich die Neuordnung Europas mit. Russland gewann endgültig die Herrschaft über Polen, das fortan als "Kongreßpolen" bezeichnet wurde. Nach dem Tod Alexanders kam es aus Enttäuschung über ausgebliebene innenpolitische Reformen 1825 zum erfolglosen Dekabristenaufstand. Ab 1850 gewann die Kolonialpolitik auch in Russland zunehmend an Bedeutung. Russland dehnte sein Einflussgebiet hierbei in Richtung Sibirien aus und hegte Ambitionen auf China (The Great Game). 1861 wurde unter Alexander II die Leibeigenschaft beendet. Nach dem Türkisch-Russischen Krieg 1877-1878, in dessen Verlauf Russland die Unabhängigkeit Bulgariens erreichte, entstand die Idee des Panslawismus, also der Vereinigung der slawischen Völker unter russischer Herrschaft. 1881 wurde der Zar von einem Anarchisten ermordet. 1896 erhielt Russland durch den Bau der Transmandschurischen Eisenbahn Einfluss auf die Mandschurei, was aber zu kollidierenden Interessen mit Japan führte. So kam es 1904-1905 zum Russisch-Japanischen Krieg, der für Russland verloren ging.

Zwischen Reaktion und Revolution

Durch ausgebliebene innenpolitische Reformen und den Konflikt zwischen Anhängern einer Annäherung an den Westen (Westler) und Gegnern einer solchen Annäherung (Slawophile) geriet Russland wirtschaftlich immer mehr ins Hintertreffen gegenüber den anderen Großmächten. In Moskau und Sankt Petersburg, aber auch in anderen russischen Städten entstanden Kreise von Intellektuellen, Kommunisten und Anarchisten. Sie wurden von Zar Alexander III, dem Sohn des ermordeten Zaren Alexander II., brutal verfolgt. Hinzu kamen soziale Probleme, die im Zuge der Industrialisierung des Landes entstanden. 1898 wurde die Vorgängerpartei der KPdSU von W. I. Lenin gegründet (siehe auch Kommunistische Partei). Nach dem Petersburger Blutsonntag 1905 fand von 1905 bis 1907 eine erfolglose Revolution in Russland statt, die jedoch dem Zaren die Unzufriedenheit im Land zeigte.

Zar Nikolaus II rief ein funktionsloses Parlament, die Duma zusammen, die er jedoch bald wieder auflösen ließ.

Der Erste Weltkrieg

1914 brach der Erste Weltkrieg aus. Nach zwei Jahren stand Russland vor dem wirtschaftlichen Ende. Im Februar 1917 kam durch die Februarrevolution das Ende der Zarenherrschaft. Alexander Kerenski rief eine demokratische Republik aus. Durch einen Coup des Deutschen Reiches gelangte der bisher im Exil lebende Lenin nach Sankt Petersburg, wo es im Oktober zur kommunistischen Oktoberrevolution kam. Die Hauptstadt Russlands wurde zurück nach Moskau verlegt. Polen, Finnland, das Baltikum und auch vorübergehend Weißrussland und die Ukraine wurden unabhängig.

Frieden und Bürgerkrieg

Nach dem Vertrag von Brest-Litowsk wurde 1918 die Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik (RSFSR) gegründet, die sich sofort einem Einmarsch Deutschlandss und des wieder unabhängigen Polens ausgesetzt sah. Hinzu kam, dass sich die im Zuge der Februarrevolution an die Macht gekommene Regierung nicht aufgeben wollte und als Weiße Armee den Bürgerkrieg gegen die kommunistische Rote Armee anfing. Der Bürgerkrieg hatte hohe Verluste unter der Zivilbevölkerung zur Folge. Der Roten Armee gelang es, Weißrussland, die Ukraine und Georgien zu erobern und dort Sowjetrepubliken zu errichten, die 1922 zusammen mit der RSFSR die Sowjetunion begründeten.

Stalin

In Zeiten der Sowjetunion war Russland in Form der RSFSR die größte und wirtschaftlich, sozial und politisch dominierende Sowjetrepublik. Vor allem in Sibirien wurde die Besiedelung und die wirtschaftliche Erschließung, oft durch die Arbeit politischer Gefangener, vorangetrieben. Während der Herrschaft Stalins kamen Millionen von Bürgern des Landes gewaltsam in GULAGs oder in Gefängnissen ums Leben - die genaue Anzahl der Opfer ist unbekannt.

Im Zweiten Weltkrieg war Russland neben Weißrussland und der Ukraine einer der Hauptkriegsschauplätze. Dabei brachten die deutschen Eroberer im Zeichen nationalsozialistischen Rassenideologie schlimmstes Leid über die Bevölkerung (Judenmorde, Morde an Sinti und Roma, Tötung von Millionen sowjetischer Kriegsgefangener, Versklavung und Ausbeutung der besetzten Gebiete). In Anlehnung an den Vaterländischen Krieg gegen Napoleon Bonaparte wurde der Zweite Weltkrieg auf sowjetischem Gebiet als Großer Vaterländischer Krieg bezeichnet. Bei Stalingrad und Kursk (siehe Schlacht um Stalingrad und Schlacht bei Kursk) erlitt die eingedrungene deutsche Wehrmacht entscheidende Verluste, was den Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg einleitete.

1945 annektierte die RSFSR das nördliche Ostpreußen und bildete auf diesem vom inzwischen sowjetischen Litauen und von Polen umschlossenen Gebiet den Kaliningrader Oblast. 1954 wurde die Krim von Russland an die Ukraine zugeschlagen.

Perestroika und Ende der Sowjetunion

Ende der 1980er Jahre geriet die sowjetische und damit auch die russische Wirtschaft immer mehr in eine Krise. Auf einigen Gebieten der Versorgung herrschte schwerer Mangel. Im Zuge der Politik Michail Sergejewitsch Gorbatschowss (Perestrojka, Glasnost) trat die wirtschaftliche Krise immer klarer zutage. Der Unmut der Bevölkerung entlud sich immer offener. 1991 erklärten sich im Zuge des Machtzerfalls der sowjetischen Regierung und nach dem erfolglosen Putsch gegen Gorbatschow erst Litauen, Lettland und Estland, später auch die übrigen Sowjetrepubliken für unabhängig. Am 8. Dezember 1991 beschlossen die Staatsoberhäupter der letzten drei Unionsrepubliken - der russischen, ukrainischen und weißrussischen - die offizielle Auflösung der Sowjetunion. Die RSFSR trat unter der Bezeichnung Russische Föderation ihre Rechtsnachfolge an.

Die GUS und die Russische Föderation

Gleichzeitig mit der Auflösung der Sowjetunion gründete Russland zusammen mit Weißrussland und der Ukraine die GUS, der sich später mit Ausnahme der baltischen Staaten auch die anderen ehemaligen Sowjetrepubliken anschlossen. Die GUS als Nachfolgeorganisation der Sowjetunion stellt seitdem eine Art Diskussionsforum zwischen diesen Staaten dar.

1992 ließ der russische Präsident Boris Jelzin einen Föderationsvertrag unterzeichnen, der den Subjekten (Bundesländern) Russlands weitreichende Vollmachten zubilligte. 1993 kam es erneut zu einem Putschversuch in Moskau, als sich der Machtkampf zwischen dem konservativ dominierten Parlament und dem Präsidenten zuspitzte. Russland blieb in den 1990er Jahren instabil, was sich in z.T. gravierenden Wirtschaftsproblemen und in Nationalitätenkonflikten (Menschenrechtsverletzungen und Geiselnahmen im Konflikt um Tschetschenien) zeigte.

1998 brach das russische Bankenwesen zusammen, wodurch viele Russen ihr Guthaben verloren. Seitdem befindet sich Russland aber in einer Phase wirtschaftlicher und politischer Konsolidierung. Der Konflikt um Tschetschenien konnte auch unter Jelzins Nachfolger Wladimir Wladimirowitsch Putin nicht gelöst werden. Die Politik gegenüber Westeuropa ist zunehmend von Vertrauen und Stabilität geprägt. Gleichzeitig ist Russland bemüht, seinen Einfluss in den Nachbarländern, v.a. in Zentralasien und Weißrussland wieder auszubauen. So wurde mit Weißrussland eine Wirtschafts-, Verteidigungs- und Zollunion abgeschlossen (Russisch-Weißrussische Union), die aber auf Grund der unberechenbaren Politik des weißrussischen Präsidenten Alexander Grigorjewitsch Lukaschenko zunehmend in Frage gestellt wird. Auch in Russland selbst geht mit der wirtschaftlichen Stabilisierung eine Einschränkung der demokratischen Rechte einher (siehe auch Medien in Russland).

Literatur

Weblinks

Historische Farbfotos aus dem Russischen Reich (en/ru)

Siehe auch: Geschichte Sibiriens, Geschichte der Sowjetunion


Beurteilung:

Exzellenter Artikel




     
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