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Geschichte des Iran



Die Bezeichnung Iran besteht seit dem 21. März 1935 für das alte Persien. Zeit seines Bestehens wurde es immer wieder erobert und hat sein Territorium verändert.

"Nur wenige Völker haben ihre nationale Identität über einen so langen Zeitraum hinweg zu wahren vermocht." (Willy Brandt)

Table of contents
1 Frühe Hochkulturen (ca. 4.000 v. Chr bis 550 v. Chr)
2 Die Antike (550 v. Chr bis 642 n. Chr)
3 Einbruch des Islam, ab 642
4 Aufstieg der Türken
5 Die Schia
6 Die Neuzeit
7 Literatur

Frühe Hochkulturen (ca. 4.000 v. Chr bis 550 v. Chr)

Bereits in der Jungsteinzeit (Neolithikum) wurde das Land, das als Iran bezeichnet wird, besiedelt, bzw. sind Siedlungsspuren nachweisbar. Im 4. Jahrtausend v. Chr. gab es eine erste Wanderbewegung von Indogermanen, die mit den Indern gleichsam die Bezeichnung Arier (ariyānām) haben. Die Herkunft dieser Arier ist umstritten, zumindest aus dem Norden, darüber ist man sich einig. Bereits gegen Ende des 4. Jahrtausend v. Chr. kann von einer städtischen Zivilisation gesprochen werden, die sich aus der Ackerbau betreibenden, sesshaften Bevölkerung entwickelte.

Reich Elam (2.600 v. Chr bis 640 v. Chr)

Das erste Reich auf iranischem Boden ist das Reich Elam, das heutige Gebiet um Chusistan (Khuzistan), das abseits der großen Weltgeschichte vom ersten Auftauchen um 2600 v. Chr bis zur Niederlage gegen das Assyrische Reich, um 640 v. Chr, Bestand hatte. Die Könige nannten sich "von Anzan und Susa" eine Bezeichnung die später noch Verwendung finden wird.

Die zweite Wanderbewegung, (die eigentlichen Indoiranier), um 1250 v. Chr, von indo-europäischen Reiternomaden aus den Steppen Südrusslandss, lässt sich geschichtlich genauer fassen. Das Auftreten der Meder, (Madai), um 900 v. Chr, in deren Folge die mit den Medern verwandten Perser (Pārsa), aus dem Gebiet des Urmia-Sees stammend, nachzogen, veränderte die einheimische Bevölkerungsstruktur.

Meder-Reich (728 v. Chr bis 550 v. Chr)

Das Meder-Reich war das erste große iranische Reich. Die Bewohner waren die Meder, deren Nachfahren teilweise die heutigen Kurden (KurManji) sind. Ihre Sprache, Kultur und Abstammung war iranisch. 835 v. Chr erwähnte der assyrische König zum ersten Mal die medischen Stämme. Bald nach ihrem Auftreten konnten sie große Bereiche des Assyrischen Reiches unterwerfen. Im Jahre 715 v. Chr führte der Häuptlingsführer Dayaukku die medischen Stämme ohne Erfolg gegen das Assyrische Reich. Sein Nachfolger Khshathrita konnte die übrigen südiranischen Stämme vereinen und das assyrische Königreich vernichten. Er gründete die medische Hauptstadt Ekbatan (das heutige Hamadan). Astyages, der letzte medische König, führte das Reich bis 550 v. Chr

Die Antike (550 v. Chr bis 642 n. Chr)

Die Achämeniden

Die Herrschaft der
Achämeniden dauerte von ca. 559 v. Chr - 330 v. Chr
Kyros II gründete als persischer König (Schah) das erste Weltreich der Geschichte, das altpersische Großreich.
539 v. Chr wurde Babylon eingenommen das neubabylonische Reich der (Chaldäer) besiegt.
  • 525 v. Chr wurde Ägypten dem Achämenidenreich eingegliedert.
  • 521 v. Chr - 486 v. Chr regiert Dareios I
  • 500 v. Chr erhoben sich die Griechen gegen die persische Herrschaft, womit die Perserkriege eingeleitet wurden. Der Aufstand wurde 494 v. Chr mit der Zerstörung Milets niedergeschlagen.
  • 486 v. Chr - 465 v. Chr: Xerxes I
  • 450 v. Chr - 404 v. Chr erfolgen Aufstände gegen die Achämeniden in Ägypten, Syrien und im Kernland des Reiches.
  • 359 v. Chr - 338 v. Chr: Artaxerxes III

  • Der Alexanderfeldzug

    Die Seleukiden

    Die Sassaniden

    Einbruch des Islam, ab 642

    Die Umayyaden (661 bis 749)

    Siehe: Der Iran unter den Umayyaden

    Die Abbasiden (749 bis 857)

    Siehe: Der Iran unter den Abbasiden Lokaldynastien: (681 bis 1191)

    Die Tahiriden

    Siehe: Tahiriden

    Die Saffariden

    Siehe: Saffariden

    Die Samaniden

    Siehe: Samaniden'

    Die Bujiden (934 bis 1055)

    Siehe: Bujiden

    Die Sijariden (927 bis 1035)

    Siehe: Sijariden

    Aufstieg der Türken

    Die Gaznawiden

    (auch Gasnawiden)
    Siehe: Gaznawiden

    Die Seldschuken (1038 bis 1186)

    Siehe: Seldschuken

    Die Mongolen

    Die Timuriden (1370 bis 1495)

    Siehe: Timuriden darunter Tamerlan (Timur) von 1370 - 1405; anschließend bis 1499 Lokaldynastien

    Die Schia

    Safawiden

    Die Afghanen

    Die Afschariden

    (türkischer Herkunft)

    Die Zand-Prinzen

    Zum ersten Mal nach 700 Jahren mongolischer und türkischer Herrschaft ist wieder ein ethnischer Perser auf dem Thron.

    Die Neuzeit

    Kadscharen

    Die Pahlaviden

    Zeittafel

    Zweiter Weltkrieg

    Nachkriegszeit

    Hegemoniale Politik des Irans: Die Aufrüstung Irans zur größten Militärmacht der Region geschah zunächst mit US-Krediten, später sind bis zu 41.000 militärische und 20.000 zivile US-Berater im Iran. Militärische Besetzung der Tumb-Inseln, Vertreibung der arabischen Bevölkerung. Errichtung von Marinestützpunkten zur Sicherung der Öltransporte durch die Straße von Hormus.

    Die Islamische Republik

    Chomeini proklamiert am 1. April 1979 die Islamische Republik Iran. Islamische und kommunistische Revolutionäre besetzen 1979 die Botschaft der USA in Teheran. Die Gefangenen kommen erst im Januar 1981 frei.

    Das Nachbarland Irak greift 1980 den Iran an (Erster Golfkrieg). Es kommt zum Waffenstillstand im August 1988.

    Zu Beginn der Revolution wird Mehdi Basargan (*1908) Ministerpräsident der provisorischen Regierung.

    Siehe auch: Perserreich (antikes Persien), Liste persischer Königsstädte

    Literatur




         
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