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Geiserich



Geiserich (Genserich, Gaiserich, bedeutet "Speerfürst"; * ca. 400, †477) war ein König der Wandalen.

Genserich wurde vom weströmischen Feldherrn Bonifacius gegen den Kaiser zu Hilfe gerufen. Er führte sein Volk 429 aus Spanien nach Afrika. Dort erzwang er die Abtretung ansehnlicher Gebiete, die er durch Überrumpelung von Karthago im Jahre 439 erweiterte.

Dort gründete er ein Reich, das etwa für hundert Jahre bestand und der Schrecken der Römer war. Karthago wurde zur Hauptstadt, wo Genserich die Vandalen verstärkt ansiedelte. Er schuf eine bedeutende Flotte, eroberte Sardinien, Korsika und einen Teil von Sizilien. 455 plünderte er Rom an 14 Tagen und zerstörte 461 die römische Flotte in Spanien, die gegen ihn in Marsch gesetzt worden war.

Genserich gehörte zu den bedeutendsten Königen der Germanen, wird als kriegerisch und dennoch weise beschrieben. Auf das Handeln von Genserich geht der Furor Teutonicus und der Begriff Vandalismus zurück.




     
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