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Funktionsweise des Fotostudios



Ein Fotostudio ist ein Raum zur Inszenierung eines Fotos. Die Funktionsweise des Fotostudios hängt primär mit dem verwendeten Licht zusammen. Ein Digitales Fotostudio, das um einen PC-Monitor anstelle des Kamerasuchers herum organisiert ist, wird immer häufiger mit Dauerlicht betrieben, während das analoge, das traditionelle Fotostudio primär mit Blitzanlagen arbeitet.

Kameras

Im Fotostudio werden für Standbilder meist Großformatkameras eingesetzt. Für die Arbeit mit bewegten Objekten sind eher Mittelformatkameras im Einsatz. Die Begründung liegt nicht nur in den großen Bildformaten, sondern auch darin, dass beide - im Gegensatz zur Kleinbildkamera - mit Objektivenen mit einem Zentralverschluss arbeiten. Nur Zentralverschlüsse (und jetzt digitale "Verschlüsse") können bei Blitzlicht mit großer Verschlussgeschwindigkeit eingesetzt werden.

Beleuchtung

Studioblitzanlagen verlangen nach einer besonderen Arbeitsweise. Der von den Blitzen geworfene Schatten kann nicht mit dem Auge wahrgenommen werden - deshalb sind bei Standbildern die Schatten, die provisorisch mit Dauerlicht-Einstelllichten der Blitze erzeugt werden, mit Sofortbildern (Polaroid/ Fuji) zu überprüfen, bevor das Bild belichtet wird.

Studioblitze erzeugen 1. sehr kurze, also schnelle Lichtfolgen und sind 2. auf Tageslicht genormt (Farbtemperatur 5.500 K), 3. erzeugen sie mit dem sehr hellen Licht eine größere Brillianz auf dem Film als dies bei schwachem Licht geschieht.

Die sehr kurze Dauer der Blitze (ab 1/800 bis zu 1/2000 s und kürzer) erlaubt zudem sehr kurze Belichtungszeiten der Kameras (1/500 s beim Zentralverschluss). Diese Kombination aus schnellem Blitz und kurzer Verschlusszeit führt zu besonders scharfen Bildern, wenn bewegte Motive - z. B. Mode - zu fotografieren sind. Bei abgedunkeltem Studio ist es ja fast nur das besonders schnelle Blitzlicht, mit dem das Bild belichtet wird.

Siehe auch




     
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