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Friedelehe



Die Friedelehe ist eine Eheform des Frühmittelalters.

"Friedel" leitet sich vom mittelalterlichen "friudiea" ab, was soviel wie Geliebte heißt; "Ehe" stammt vom mittelalterlichen Wort "ewa" mit der Bedeutung "Recht, Gesetz";

Charakteristika der Friedelehe sind:

Die Friedelehe wurde durch die Kirche im 9. Jahrhundert als illegitim erklärt. Trotzdem haben sich Reste dieser Eheform bis in die Neuzeit hinein in der Form der morganatischen Ehe (auch Ehe zur linken Hand genannt) erhalten.

Neben der Friedelehe existierte im Mittelalter desweiteren die bereits erwähnte Muntehe, die Kebsehe und die Raub- oder Entführungsehe.

Nach neueren Forschungen könnte es sich bei der Friedelehe jedoch um ein bloßes Forschungskonstrukt handeln.




     
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