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Erfüllungspolitik



Als Erfüllungspolitik bezeichneten die nationalistischen, rechten Parteien der Weimarer Republik die Bemühungen der verschiedenen Regierungen, die Bestimmungen des Versailler Vertrags, vor allem die Reparationsverpflichtungen Deutschlands zu erfüllen. Die Regierungen wollten meist zeigen, dass Deutschland nicht in der Lage war, die Forderungen zu erfüllen, und so eine Revision oder zumindest Erleichterungen erreichen. Deutschland hatte nach dem Verlust des Ersten Weltkriegs keine anderen realisischen Optionen und auch Abgeordnete der rechten DNVP stimmten dem Dawes-Plan zu. Beginn der Erfüllungspolitik war die Annahme des Londoner Ultimatums 1921.

Erfüllungspolitiker wie Matthias Erzberger, Finanzminister, wurden von der rechten kritisiert und er wurde von der Organisation Consul erschossen.

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