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Elisabeth Stuart



Die englische Königstochter Elisabeth Stuart, Enkelin der Maria Stuart, (* 19. August 1596 im Falkland Palace, Fifeshire, Schottland; † 13. Februar 1662, Westminster, London, England), wegen ihrer Schönheit und Popularität bewundernd Pearl of Britain, Englands Rose und Queen of Hearts genannt, war für kurze Zeit an der Seite Friedrichs V. von der Pfalz Titularkönigin von Böhmen, auch bekannt als die Winterkönigin.

Elisabeth wurde 1596 als einzig überlebende Tochter Jakob VI. von Schottland, Herzog von Rothesay, der sieben Jahre nach ihrer Geburt als James I. auch König von England und Irland werden sollte, und der Anna von Dänemark (1574-1618/19), einer Tochter König Frederiks II von Dänemark und Norwegen, geboren. 1613 wurde sie mit Friedrich V. vermählt, bewog diesen zur Annahme der Krone von Böhmen und teilte nach der Schlacht am Weißen Berg bis zu dessen Tod im Jahre 1632 sein Schicksal. Aufgrund ihrer angeblich besonderen Schönheit wurde Elisabeth von Herzog Christian von Braunschweig sehr verehrt. Christians Truppen wurden mit Feldzeichen ausgestattet, auf denen in französischer Sprache "Für Gott und für sie" eingestickt war. Zweifelsfrei wurde damit auf Elisabeth Stuart angespielt.

Umsonst suchte sie Herzog Christian von Braunschweig in ihre Lande wieder einzusetzen, auch bei ihrem Vater in England fand sie keine Hilfe. Seit 1632 verwitwet und in Holland lebend, kehrte sie nach Karls II Thronbesteigung nach England zurück. Vermöge der durch sie begründeten Verwandtschaft kam ihr Enkel von weiblicher Linie, Georg I, Kurfürst von Hannover, auf den englischen Thron.

Literatur




     
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