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Ego-Shooter



Als Ego-Shooter (lat. ego = ich; engl. shooter = Schütze) oder First-Person-Shooter bezeichnet man PC- und Videospiele, bei denen
  1. die Darstellung der virtuellen Spielewelt aus den Augen der Spielfigur, dh. in First-Person-Ansicht erfolgt.
  2. der Spielinhalt größtenteils das reaktionsschnelle Abschießen von etlichen virtuellen Gegner beinhaltet ("Ballerspiele").

Die meisten Ego-Shooter verfügen über einen Multiplayer-Modus, der es ermöglicht mit anderen menschlichen Spielern entweder über das Internet oder über ein Netzwerk zu spielen.

Zunehmend erscheinen auch Spiele, die sich zwar der gleichen Technik bedienen, deren Spielinhalt allerdings wesentlich komplexer und realistischer angelegt sind. Um sich von den eher einfacher gestrickten klassischen Ego-Shootern abzugrenzen werden diese häufig dem neuen (Unter-)Genre der Taktik-Shooter zugeordnet. Im weiteren Sinne findet man die First-Person-Perspektive auch bei Flugsimulatoren und Spielen mit sonstigen bewaffneten Fahrzeugen (Panzer, U-Boot...), zählt sie allerdings trotzdem nicht zum Genre der Ego-Shooter.

Siehe auch: Third-Person-Shooter

Table of contents
1 Geschichte der Ego-Shooter
2 Kritik
3 Ego-Shooter-Meilensteine
4 Weitere bekannte Ego-Shooter
5 Weblinks

Geschichte der Ego-Shooter

Als erster Ego-Shooter wird Wolfenstein 3D eingestuft, das 1992 von der Firma id Software herausgebracht wurde. Spieltechnisch gesehen beinhaltete "Wolfenstein 3d" sämtliche grundlegenden Elemente, die auch in aktuellen Ego-Shootern gegeben sind. Das erste finanziell erfolgreiche Spiel dieser Gattung war Doom, das 1993 ebenfalls von id Software herausgebracht wurde und von John Carmack und John Romero geschrieben wurde.

Ego-Shooter waren seitdem, technische Vorreiter für alle Spielegenres. In den 1990er Jahren führten sie den Umstieg auf die 3D-Technik an.

Eines der weltweit beliebtesten Ego-Shooter ist Counter-Strike, eine Total Conversion zu Half-Life. Die Spiele sind vor allem bei Jugendlichen sehr verbreitet. Eine Umfrage unter 13- bis 15-jährigen ergab, dass 74 Prozent von ihnen Ego-Shooter spielen.

Kritik

Gerade bei Ego-Shootern ist eine explizite Gewaltdarstellung häufig. Daher gibt es Meinungen, solche Spiele könnten Aggressionen verstärken. Andere hingegen sind der Ansicht, sie könnten im Gegenteil solche ventilieren und abbauen (Katharsiseffekteffekt).

In Deutschland ist das Zugänglichmachen von Spielen durch das Jugendschutzgesetz geregelt.

Ego-Shooter-Meilensteine

nach zeitlichem Erscheinen sortiert

Weitere bekannte Ego-Shooter

Weblinks




     
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