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Duisburg



Wappen Karte
Wappen von Duisburg
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 232,82 km²
Einwohner: 506.496 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte: 2.175 Einwohner/km²
Höhe: 31 m ü. NN
Postleitzahl: 47001-47279 (alt 4100)
Vorwahlen: 0203, 02065, 02066,
02841, 02151
Geografische Lage: 51° 27' nördl. Breite
6° 45' östl. Länge
KFZ-Kennzeichen: DU
Gemeindeschlüssel: 05 1 12 000
Gliederung des Stadtgebiets: 7 Stadtbezirke
mit 46 Stadtteilen
Adresse der Stadtverwaltung: Burgplatz 19
47051 Duisburg
Website: www.duisburg.de
E-Mail-Adresse: info@stadt-duisburg.de
Politik
Oberbürgermeisterin: Bärbel Zieling (SPD)
Regierende Partei: SPD
Schulden: 1,56 Mrd. € (Stand: 31.12.02)
Bevölkerung
Arbeitslosenquote: 13,7 % (30.04.04)
Ausländeranteil: 15,01 % (31.12.03)
Altersstruktur:
0-18 Jahre: 18,3 %
18-65 Jahre: 61,9 %
ab 65 Jahre: 19,8 %
(31.12.02)

Duisburg ist eine Stadt im westlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf ist eine der größten Städte sowie ein Oberzentrum des Landes. Der Hafen mit seinem Zentrum im Stadtteil Ruhrort gilt als größter Binnenhafen Europas. Duisburg beheimatet eine Universität, die zum 1.1.2003 mit der Nachbaruniversität Essen zur Universität Duisburg-Essen fusioniert wurde. Die Stadt ist Mitglied im Kommunalverband Ruhrgebiet.

Die Stadt in ihren heutigen Grenzen ist das Ergebnis mehrere Gebietsreformen, durch welche umliegende Gemeinden und sogar größere Städte, darunter die ehemalige Großstadt (seit 1910) Hamborn (seit 1911 Stadtkreis Hamborn), nach Duisburg eingegliedert wurden. Schon kurz vor der ersten größeren Eingemeindung 1905 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt die 100.000-Grenze und machte Duisburg zur Großstadt. Heute steht Duisburg mit ihren ca. 505.000 Einwohnern an elfter Stelle unter den Großstädten Deutschlands. Die Stadt ist ein bedeutendes Zentrum der Stahlindustrie und verfügt über die mit 230 Quadratkilometern größte Produktionsstätte weltweit. Zudem stehen sechs der sieben im Ruhrgebiet betriebenen Hochöfen in Duisburg, sodass der Standort 49% der gesamten Menge an Roheisen und 34,4% der Menge an Rohstahl in Deutschland erzeugt (Stand 2000).

Table of contents
1 Geografie
2 Geschichte
3 Politik
4 Wirtschaft und Infrastruktur
5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
6 Persönlichkeiten
7 Literatur
8 Weblinks

Geografie

Duisburg liegt am Rande des Nierderbergischen Hügellandes, an der Mündung der Ruhr in den Rhein. Das Stadtgebiet erstreckt sich zu beiden Seiten der genannten Flüsse. Unweit nördlich von Duisburg, in Dinslaken, mündet die Emscher ebenfalls in den Rhein.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Duisburg. Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten genannt:

Oberhausen und Mülheim an der Ruhr (kreisfreie Städte), Ratingen (Kreis Mettmann), Düsseldorf und Krefeld (kreisfreie Städte) sowie Moers, Rheinberg und Dinslaken (alle Kreis Wesel)

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Duisburgs besteht heute aus 7 Stadtbezirken, die sich in Stadtteile bzw. Ortsteile unterteilen. In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung. Diese werden bei jeder Kommunalwahl neu gewählt. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksvorsteher. Die Bezirksvertretungen sind zu wichtigen, den Stadtbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören.

Die 7 Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen:

Geschichte

Nachrömische Zeit

Intensive Ausgrabungen haben eine feste Besiedlung des hochwassergeschützten "Burgplatzes" bereits im ersten nachchristlichen Jahrhundert nachgewiesen. Der "Alte Markt" war seit dem 5. Jahrhundert der zentrale Handelsplatz der Stadt, die durch ihre Lage am Hellweg und an einer Rheinfurt ausgezeichnet war. Die Römer unterhielten hier eine regelmäßige Präsenz zur Sicherung des Rheinübergangs und der Ruhrmündung.

Mittelalter

Aufgrund seiner günstigen geografischen Lage wurde Duisburg zum Sitz einer Königspfalz und freie Reichsstadt. Durch die Verlagerung des Rheins von der Stadt weg (nach 1200) wurde die wirtschaftliche Entwicklung jedoch unterbrochen. Von der Kaufmannsstadt entwickelte sich Duisburg zur Ackerbürgerstadt. Das Wirken von Gerhard Mercator und die Gründung der Universität 1655 schufen die Anerkennung als "Gelehrtes Duisburg" ("Duisburgum Doctum").

Industrialisierung

Das Aufblühen von Tabak- und Textilmanufakturen im 18. Jahrhundert leitete eine Entwicklung ein, die mit der Industrialisierung zur "Montanstadt" führte. Große Industriewerke (Thyssen, Krupp, ...) bestimmten die Stadtentwicklung maßgeblich mit. Um die Werke entstanden ganze Stadtteile für die Arbeiter der einzelnen Betriebe.

Zweiter Weltkrieg

Als logistisches Zentrum des Ruhrgebietes und bedeutender Standort der Chemie- und Hüttenindustrie wird Duisburg bald zum primären Angriffziel alliierter Bomber. Dabei werden nicht nur die Industrianlagen, sondern auch gezielt die zivile Bevölkerung angegriffen. Die deutschen Verteidigungsbemühungen bleiben letztlich erfolglos und können die Zerstörung der Stadt nicht verhindern. Als Einflugschneise zum Ruhrgebiet erlebt Duisburg ab 1943 praktisch tägliche Luftalarme.

Nachkriegszeit

Die 299 Bombenangriffe im 2. Weltkrieg zerstörten das alte Stadtbild nahezu vollkommen. 80% der Wohngebäude wurden zerstört oder stark beschädigt. In der Folge wurde praktisch die gesamte Stadt inklusive der Infrastruktur neu aufgebaut, wodurch die meisten historischen Merkmale verschwanden.

Eingemeindungen

Das Stadtgebiet der Stadt Duisburg hat sich wie folgt entwickelt:

Im 19. Jahrhundert bildete die Stadt Duisburg mit der Ortschaft Angerhausen-Wanheim die "Bürgermeisterei Duisburg". Zum Stadtgebiet gehörten noch weitere Dörfer bzw. Wohnplätze und Siedlungen mit eigenem Namen, wie etwa Duissern, Feldmark, Neuekamp, Neudorf, Kaßlerfeld und Hochfeld. 1857 wurde die Bürgermeisterei Duisburg geteilt. In der "Stadt Duisburg" wurde die Städteordnung eingeführt und die "Bürgermeisterei Duisburg-Land" umfasste die Ortschaft Wanheim. 1874 wurde Duisburg eine kreisfreie Stadt. 1902 wurde die Bürgermeisterei Duisburg-Land mit der Stadt Duisburg vereinigt. Es folgten noch weitere Eingliederungen, und zwar:

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind entweder Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
Jahr Einwohnerzahlen
1714 2.983
1770 ca. 3.000
1810 5.195
1830 7.005
1871 30.533
1. Dezember 1890 ¹ 59.285
1. Dezember 1895 ¹ 70.272
1. Dezember 1900 ¹ 92.729
1. Dezember 1905 ¹ 192.346
1. Dezember 1910 ¹ 229.483
8. Oktober 1919 ¹ 244.302
16. Juni 1925 ¹ 272.252
Jahr Einwohnerzahlen
16. Juni 1933 ¹ 440.419
17. Mai 1939 ¹ 434.646
13. September 1950 ¹ 410.783
6. Juni 1961 ¹ 502.993
31. Dezember 1970 452.700
30. Juni 1975 596.800
30. Juni 1980 558.700
30. Juni 1985 520.200
1. Januar 1989 527.447
30. Juni 1997 530.900
31. Dezember 2003 506.496
¹ Volkszählungsergebnis

Religionen

Duisburg gehörte von Anfang an zum Erzbistum Köln und war dem Achidiakonat Xanten unterstellt. 1543 wurde auf Beschluss des Rates der Stadt im evangelischen Sinne gepredigt und in den Folgejahren auch das Abendmahl in beiderlei Gestalt ("Brot und Wein") gefeiert, sodass bis 1555 die Reformation endgültig Fuß fassen konnte. Vorherrschend war das reformierte Bekenntnis. 1610 wurde der Synodalverband der reformierten Gemeinden Jülich, Kleve und Berg gegründet, zu dem auch die Gemeinde in Duisburg gehörte. Die Gegenreformation konnte sich nicht durchsetzen. 1727 bildete sich auch eine lutherische Gemeinde. Beide Konfessionen vereinigten sich 1891 zur unierten Gemeinde von Duisburg. In preußischer Zeit wurde Duisburg Sitz einer Superintendentur innerhalb der Evangelischen Kirche in Preußen bzw. der rheinischen Provinzialkirche, aus der später der Kirchenkreis Duisburg innerhalb der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland hervorging. Dieser wurde später in die Kirchenkreise Duisburg-Nord und Duisburg-Süd geteilt, jedoch zum 1. Juli 2004 wieder vereinigt. Die meisten evangelischen Gemeinden der Stadt Duisburg gehören somit heute zum Kirchenkreis Duisburg, Walsum gehört jedoch zum Kirchenkreis Dinslaken und die linksrheinischen Orte gehören zum Kirchenkreis Moers.

Die auch nach der Reformation in Duisburg verbliebenen Katholiken gehörten auch weiterhin zum Erzbistum Köln. Nach dessen Auflösung 1801 kamen die linksrheinischen Pfarrgemeinden zum Bistum Aachen, die rechtsrheinischen zum Bistum Münster. 1821 kamen alle Pfarrgemeinden der heutigen Stadt zum Bistum Münster. 1958 kamen die meisten rechtsrheinischen Orte zum neugegründeten Bistum Essen, während die linksrheinischen und einige Gemeinden im Norden der heutigen Stadt Duisburg beim Bistum Münster verblieben. Die 36 Pfarrgemeinden Duisburgs im Bistum Essen gehören zu den Dekanaten Duisburg-Süd, Duisburg-Mitte, Duisburg-Ruhrort und Duisburg-Hamborn. Die 18 Pfarrgemeinden Duisburgs innerhalb des Bistums Münster gehören zum Dekanat Duisburg-West und zum Pfarrverband Walsum innerhalb des Dekanats Dinslaken.

Die evangelischen und katholischen Gemeinden in Duisburg sind Mitglied in der 1993 gegründeten Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Duisburg. Dieser Arbeitsgemeinschaft gehören noch folgende Duisburger Gemeinden und Kirchen an: Griechisch-Orthodoxe Kirche, Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche und Armenisch-Apostolische Kirche sowie die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Freikirchen (darunter u.a. Evangelisch- freikirchliche Gemeinde - Baptisten, die Evangelisch-methodistische Kirche - Methodisten und die Gemeinde Gottes Duisburg).

Ferner ist in Duisburg auch die Neuapostolische Kirche vertreten.

Politik

An der Spitze der Stadt Duisburg stand schon seit etwa 1270 ein Rat und seit 1275 zwei Bürgermeister. Der Rat hatte 10 bis 22 Mitglieder. Der Wahlmodus für den Rat wurde mehrfach geändert. In der Regel wechselten seine Mitglieder jährlich am 10. August (Laurentiustag). Ab 1566 behielt sich der Herzog von Kleve das Recht, den Bürgermeister und 2 Räte selbst zu ernennen. Dennoch machte der Herzog hiervon kaum Gebrauch. Neben dem Rat taucht seit dem 15. Jahrhundert ein weiteres Gremium als Bürgerbeteiligung auf, der "Sechzehner". Ihm gehörten je 4 Vertreter der 4 Stadtviertel an. Ein weiteres größeres Gremium war der "Vierundzwanziger". Jedoch kann man bei beiden Gremien nicht von einer echten Bürgerbeteiligung im heutigen Sinne sprechen. Sie hatten meist nur beratende Funktion. 1713 wurde die freie Ratswahl vorübergehend aufgehoben. 1807 wurde in französische Zeit die Munizipalverfassung mit einem Munizipalrat eingeführt. Seit 1856 gab es "Stadtverordnete", später Ratsherren. Die Leitung der Stadt übernahm in französischer Zeit der Maire, in preußischer Zeit ein Bürgermeister bzw. später Oberbürgermeister.

Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Desweiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1997 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. 1999 wurde die bereits 1997 vom Rat gewählte Oberbürgermeisterin Bärbel Zieling erstmals direkt vom Volk gewählt.

Oberbürgermeister seit 1873

Oberstadtdirektoren 1946-1997

Der Gemeinderat der Stadt Duisburg hat seit der letzten Wahl vom 12. September 1999 insgesamt 74 Mitglieder. Diese verteilen sich auf die einzelnen Parteien wie folgt: Die nächste Wahl findet am 26. September 2004 statt.

Wappen

Das Wappen von Duisburg zeigt in von Gold und Rot geteiltem Schild oben ein wachsender, rot gezungter schwarzer Doppeladler, unten eine dreitürmige silberne gezinnte Burg. Die Stadtflagge ist weiß-rot belegt mit dem Wappen. Das Wappen wurde der Stadt am 31. Januar 1977 vom Regierungspräsidenten in Düsseldorf verliehen. Es ist jedoch bereits im Jahre 1527 bezeugt. Es kann teilweise als "redendes" Wappen bezeichnet werden, denn die Burg weißt auf den Namen der Stadt hin. Der Reichsadler deutet auf die Zugehörigkeit zum Reich und weist auf die ehemalige Reichsfreiheit hin, die jedoch bereits 1290 an die Herren von Kleve verpfändet war.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Duisburg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Duisburger Hafen

Der Duisburger Hafen "duisport" [1] ist nicht nur der größte europäische Binnenhafen, sondern auch offiziell Seehafen. Mit flussgängigen Seeschiffen werden von hier im Linienverkehr Häfen in Europa, Afrika und im vorderen Orient bedient. Die verschiedenen Hafenbecken liegen teilweise am Rhein, überwiegend jedoch an der Ruhrmündung im Stadtteil Ruhrort.

Jährlich werden rund 40 Mio. Tonnen Güter aller Art umgeschlagen. Über 20.000 Schiffe laufen jährlich den Hafen an. Kernstück sind die öffentlichen Hafenanlagen mit einer Ausdehnung von 740 Hektar, 21 Hafenbecken von über 180 ha ergeben eine Uferlänge von 40km. Dazu kommt noch das Logport Logistic Center Duisburg mit 265 ha Fläche. Etliche Unternehmen verfügen darüber hinaus über private Hafenanlagen, so dass der Gesamtumschlag bei 70 Mio. Tonnen liegt.

Straße und Schiene

Die Stadt Duisburg ist gut an das deutsche Autobahnnetz angeschlossen. Folgende Bundesautobahnen führen durch das Stadtgebiet oder nahe daran vorbei: A3, A40, A42, A57, und A59. Ferner führt die Bundesstraße B 8 durch Duisburg.

Duisburg verfügt über den ICE-Fernbahnhof Hauptbahnhof, 10 Regionalbahnhöfe, sowie vier S-Bahn-Stationen. Letztere bedienen zusammen mit einer U-Bahn-Linie und einem dichten Netz an Straßenbahn- und Bus-Linien der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Stadt. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr zu benutzen.

Öffentliche Einrichtungen

Duisburg ist Sitz folgender Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts:

Medien

Über das aktuelle Tagesgeschehen in Duisburg berichten mehrer
Tageszeitungen, u.a. die "Westdeutsche Allgemeine" (WAZ). Seit 2001 gibt es in Duisburg einen lokalen Fernsehsender (aksf), der ab 2005 als erster privater Lokal-TV-Sender in Nordrhein-Westfalen sein Programm ausstrahlen will.

Bildung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Duisburg bietet ein reichhaltiges Angebot an kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen. Ein Highlight im Duisburger Kulturjahr sind die alljährlich stattfindenden Duisburger Akzente [1], welche sich seit 1977 mit einem gesellschaftlich oder kulturpolitisch aktuellen Thema auseinandersetzen.

Daneben hat Duisburg aufgrund seines Alters, sowie seiner Geschichte als Hafen-, Handels- und Industriestadt auch in architektonischer Hinsicht für den interessierten Besucher einiges zu bieten. Die Bandbreite reicht hier von der um das Jahr 900 begonnenen Pfarrkirche St. Johann Baptist in Duisburg-Hamborn, bis zum Micro-Electronic-Centrum in Duisburg-Neudorf aus dem Jahr 1995. Beispielhaft seien hier außerdem der Landschaftspark Duisburg-Nord, das Wilhelm-Lehmbruck-Museum [1], der Technologiepark Duisburg [1], die Duisburger Königstraße ("Brunnenmeile") sowie der umstrukturierte Duisburger Innenhafen genannt.

Theater

Museen

Bauwerke

Sonstige Einrichtungen

Duisburg verfügt über eine breite Palette von Freizeiteinrichtungen. Zu nennen sind insbesondere der Sportpark Wedau mit Regattabahn, MSV Stadion, beleuchteter Nachtlaufstrecke, Wasserskibahn, Fußball- und Tennisplätzen.

Das Gelände eines ehemaligen Hüttenwerkes, einer Zeche und einer Kokerei wurde zu einem rund 200 ha großen Park neuen Typs entwickelt. Der Landschaftspark Duisburg-Nord mit dem erhaltenen Hochofenwerk bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Klettern in alten Erzbunkern oder Tauchen im Gasometer. Der Duisburger Stadtwald, die Sechsseenplatte, sowie diverse weitere Seen und Parks bieten vielfältige Erholungsmöglichkeiten.

Eine reichhaltige Kneipenlandschaft findet sich rund um den Innenhafen und im Dellviertel. Aus kultureller Sicht sind das Stadttheater, Musicaltheater, Wilhelm Lehmbruck Museum, Kultur- und Stadthistorisches Museum (es beheimatet die Mercator-Sammlung), sowie Deutschlands erstes Kindermuseum zu nennen. Im Sommer gibt es regelmäßige Hafenrundfahrten durch Europas größten Binnenhafen.

Sport

Duisburg ist Sitz des Landessportbunds NRW.

Dem Sportinteressierten steht in Duisburg eine breites Angebot an Sportarten zur Verfügung. Neben den obligatorischen wie Leichtathletik, Ballsportarten (Fuß-, Hand-, Volleyball usw.), Asiatische Kampfsportarten (Judo, Karate, Jiu-Jitsu) seien hier auch die etwas exotischeren Sportangebote wie Tauchen im Gasometer (Landschaftspark Du-Nord), sowie Klettern im Landschaftspark Du-Nord genannt.

In Duisburg sind der traditionsreiche Fußballzweitligist MSV Duisburg und der Oberligist Hamborn 07, sowie der Frauen-Bundesligist FCR 2001 Duisburg zu Hause. Das alte Wedaustadion wird gegenwärtig in eine moderne Fußballarena mit einem Fassungsvermögen von 30.000 Zuschauern umgebaut.

Der Eissportverein Duisburg e.V. "Die Füchse" [1] spielt in der zweiten Eishockeybundesliga. Spielstätte ist die SCANIA Arena im Stadtteil Wedau direkt neben dem Stadion des MSV.

Im linksrheinischen Rheinhausen ist der traditionsreiche Handball-Regionalligist und ehemalige Bundesligist OSC Rheinhausen [1] beheimatet. Dessen Heimspiele werden in der Sporthalle an der Krefelder Straße ausgetragen.

Bekannt geworden ist die Sportstadt Duisburg unter anderem durch die Ausrichtung von Kanu- und Ruderweltmeisterschaften auf der Regattaanlage Du-Wedau, sowie die Ausrichtung der Universiade 1989. Ein fester Bestandteil im Duisburger Sportkalender ist auch der seit 1981 stattfindende Rhein-Ruhr-Marathon [1], mit inzwischen mehr als 4000 Teilnehmern.

2005 finden in Duisburg die World Games [1] der nichtolympischen Sportarten statt.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Duisburg bzw. die Stadt
Hamborn und andere heute zu Duisburg gehörigen Städte haben folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Verleihungsdatum:

Weitere Auszeichnungen der Stadt sind:

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Persönlichkeiten sind in Duisburg geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr bzw. -tag:
Andere Persönlichkeiten, die in Duisburg wirkten, ohne dort geboren zu sein Für einen Gesamtüberblick mit weiteren Persönlichkeiten siehe

Literatur

Zur Bibliographie Duisburgs siehe Duisburg (Literatur)

Weblinks

Kreise und kreisfreie Städte im Regierungsbezirk Düsseldorf
Düsseldorf | Duisburg | Essen | Kreis Kleve | Krefeld | Kreis Mettmann | Mönchengladbach | Mülheim an der Ruhr | Oberhausen | Remscheid | Rhein-Kreis Neuss | Solingen | Kreis Viersen | Kreis Wesel | Wuppertal

Siehe auch: Nordrhein-Westfalen#Verwaltungsgliederung
(Alle Regierungsbezirke, Kreise und kreisfreien Städte Nordrhein-Westfalens)




     
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