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Dionysius Exiguus



Dionysius Exiguus (der "Kleine" oder "Geringe"), (* ca. 470, † ca. 540) war von Geburt Skythe, lebte seit etwa 500 als Mönch und Freund des Cassiodor in Rom, wo er griechische patristische Schriften ins Lateinische übersetzte und durch die Sammlung der Konzilienbeschlüsse und der päpstlichen Dekretalen bekannt wurde.

Dionysius gilt als Begründer der heutigen christlichen Zeitrechnung. Er führte die seit dem Konzil von Nicäa (325) im Orient gebräuchliche alexandrinische Osterberechnung in die abendländische Kirche ein. Er zählte nicht mehr die Jahre nach dem Regierungsantritt des Kaisers Diokletian (29. September 284), sondern die anni ab incarnatione Domini, lat. für »Jahre nach der Inkarnation des Herrn«. Dionysius verlegte Christi Geburt in das Jahr 754 ab urbe condita, und zwar auf den 25. Dezember des 1. Jahres seiner Ära.

Durch Beda Venerabilis vermittelt, erlangte die Zeitrechnung des Dionysius im Mittelalter in der ganzen Kirche und damit weltweit bis zur Gegenwart offizielle Gültigkeit.




     
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