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Deontische Logik



Die deontische Logik ( griech déontos : das Nötige) (auch: Deontik) bezeichnet eine Logik der Normen und der normativen Begriffe, die die logischen Strukturen einer präskriptiven Sprache untersucht, d.h. einer Sprache der normativen Handlungen, von Handlungen, die eine Norm realisieren.

Die deontische Logik wird manchmal als Teil der modalen Logik betrachtet. Eine Anwendung ist die Untersuchung von Eigenschaften solcher Funktoren wie

Die in der deontischen Logik analysierten Sätze werden gewöhnlich als Sätze betrachtet, die nicht direkt Wahrheit oder Falschheit ausdrücken. Beispiele von Sätzen mit präskriptiven Ausdrücken sind:

Eine deontische Logik wurde in elementarer Form schon von Anselm von Canterbury ausgearbeitet, der bereits Sätze z.B. mit den Funktoren "unbedingt" und "gleichgültig" analysierte. Später wurde die deontische Logik in den Arbeiten von Ernst Mally, Kurt Menger, Haas, Lewis, Loeser, Taylor, Ayer, Sembinski, Iwin u.a. untersucht.




     
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