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Curt Sachs



Curt Sachs (*29. Juni 1881 in Berlin - †5. Februar 1959 in New York) war Musiktheoretiker und Lehrer. Er war der Gründer der modernen Instrumentenkunde.

Überblick

In seiner Jugend nahm er Klavierunterricht, lernte Musiktheorie und Komposition. Später, an der Universität Berlin nahm er Musikgeschichte in seine Studien auf. Seine Doktorarbeit schrieb er über Kunstgeschichte (1904). Nach einigen Jahren als Kunstkritiker und Historiker wurde er Direktor der Staatlichen Instrumentensammlung. Er beschäftigte sich dort intensiv mit der Kollektion. Hier begann seine Karriere als Instrumentenkundler.

1913 arbeitete Sachs an dem Lexicon der Musikinstrumente. Es war das wichtigste wissenschaftliche Werk seit 200 Jahren. 1914 veröffentlichte er mit Erich Moritz von Hornbostel das Werk in der Zeitschrift für Ethnologie, für das sie berühmt wurden, ein neues System der Klassifikation von Musikinstrumenten. Es ist heute als das Sachs-Hornbostel-System bekannt. Es wurde über die Jahre mehrfach überarbeitet.

1933 wurde Sachs von den Nationalsozialisten seines Amtes enthoben, da er ein Jude war. Daraufhin floh Sachs nach Paris und später in die Vereinigten Staaten, wo er sich in New York niederließ. Er lehrte an der New York University von 1937 bis 1953. Außerdem arbeitete er in der Öffentlichen Bibliothek.

Er schrieb Bücher über Rhythmus, Tanz und Musikinstrumente. Sein Buch Die Geschichte der Musikinstrumente (1942) ist eines der bedeutendsten.

Sachs starb 1959 in New York.

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