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Bischofsweihe



In die Feier der Eucharistie eingebettete Weihe eines katholischen Priesters zum Bischof (Vorsteher einer Diözese).

Nach dem Wortgottesdienst beginnt die eigentlich Weihe. Zentraler Akt ist hierbei die Handauflegung mit dem Weihegebet.

Sie beginnt mit einer Bitte um den Heiligen Geist, damit der zu Weihende als Hirte "für die Kirche Gottes sorgt, die er sich durch das Blut seines eigenen Sohnes erworben hat" (Apg. 20,28). Anschließend verspricht der Bischofskandidat, den Glauben treu zu bewahren und sein Amt recht zu verwalten. Der Zelebrant der Messe, zumeist der Metropolit der Kirchenprovinz kommt nun zur eigentlichen Weihe:

Durch Handauflegung und Weihegebet soll die Gabe des Heiligen Geistes für das Bischofsamt übertragen werden. Zum Zeichen des Anteils in Fülle am Priestertum Christi wird das Haupt des neuen Bischofs mit dem heiligen Chrisam gesalbt.

Die Überreichung des Evangeliars und der Insignien symbolisiert die beiden Hauptaufgaben des Bischofs: Die Verkündigung des Evangeliums und die Leitung seiner Ortskirche.

Anschließend geht die normale Messfeier weiter und schließt mit dem bischöflichen Segen.

Siehe auch: Weihesakrament




     
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