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Bartholomäusnacht



Der Ausdruck Bartholomäusnacht bezeichnet ein Massaker in Frankreich in der Nacht zum 24. August 1572 an den Hugenotten. Der Name orientiert sich an Sankt Bartholomäus.

In der Bartholomäusnacht wurden zwischen 3.000-10.000 Menschen in Paris ermordet. Die Mutter des französischen Königs Karl IX und Regentin Katharina von Medici veranlasste den Pogrom, nachdem ein Mordanschlag am 21. August 1572 auf den Anführer der Hugenotten, den Calvinisten Gaspard de Coligny fehlschlug. Coligny versuchte Karl IX. zu bekehren. Nach der Bartholomäusnacht flohen ca. 200.000 Hugenotten in Nachbarländer.

Die Bartholomäusnacht wird auch Bluthochzeit genannt, weil kurz zuvor die Hochzeit des protestantischen Heinrich von Navarra mit Margot, der Schwester Karl IX. stattfand.

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