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Aktivierungsenergie



Die Aktivierungsenergie für chemische Reaktionen ist diejenige Energie, die zum Ablaufen eines Prozesses benötigt wird. Ist sie sehr groß, so laufen die Reaktionen nur langsam ab, ist sie klein, so ist die Reaktionsgeschwindigkeit groß. Dieser Zusammenhang wird quantitativ durch die Arrhenius-Gleichung beschrieben.

Ein Katalysator setzt die Aktivierungsenergie für chemische Reaktionen herab. Damit haben mehr Teilchen die notwendige Energie, um die Aktivierungsenergie zu überwinden.

Eine Temperaturerhöhung führt dazu, dass mehr Teilchen die notwendige Energie besitzen, die Aktivierungsenergie zu überwinden. Somit erhöht sich die Anzahl der Edukte. Die RGT-Regel dient dabei als Maß für die Erhöhung.

Die Aktivierungsenergie für Elektronen ist die Energie, die notwendig ist, um einen Ladungsträger aus einem Zustand niedriger Energie in einen Zustand höherer Energie zu versetzen. Für einen Halbleiter ist die Energie, die notwendig ist, um ein Elektron als freies Elektron zu gewinnen, identisch mit dem Bandabstand zwischen Valenzband und Leitungsband.




     
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