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Adam Smith



Adam Smith, Ökonom und Moralphilosoph (genaues Geburtsdatum unbekannt, getauft am 5. Juni 1723 in Kirkcaldy (Grafschaft Fife, Schottland), † 17. Juli 1790 in Edinburgh (Schottland)). Er gilt als Begründer der klassischen Nationalökonomie (Volkswirtschaftslehre). Adam Smith prägte den Begriff von der unsichtbaren Hand: Das eigennützige Streben der wirtschaftenden Menschen trage zum Wohl der gesamten Gesellschaft bei. Ein Streitpunkt ist, ob Smith den ohnehin vorherrschenden Egoismus in seine ökomische Theorie aufgenommen hat, oder ob er für diesen eine moralische Rechtfertigung bietet.

Table of contents
1 Leben
2 Werk
3 Arbeitsfelder Adam Smiths
4 Weblinks

Leben

Adam Smith studierte von 1737 bis 1740 an der Glasgow University, wo er Vorlesungen von Francis Hutcheson besuchte, der ihn sowohl in seinen philosophischen als auch ökonomischen Überlegungen beeinflusste. Von 1740 bis 1746 studierte er am Balliol College in Oxford und hielt anschließend 1748/49 seine ersten Vorlesungen über englische Literatur und politische Ökonomie in Edinburgh. Im Jahre 1751 wurde er Professor für Logik an der Universität Glasgow und 1752 wurde er dort Professor für Moralphilosophie. In dieser Zeit entstand seine Freundschaft mit dem Philosophen David Hume.

1763 legte er seine Professur nieder und nahm den finanziell lukrativen Posten des Tutors des jungen Henry Scott, 3th. Duke of Buccleuch, an und begleitete diesen von Anfang 1764 bis Ende 1766 bei dessen Bildungsreise auf dem europäischen Kontinent. Diese 3-jährige Tätigkeit brauche Smith eine lebenslange Rente ein. Aus dieser Zeit stammte seine Freundschaft mit dem Nationalökonomen Turgot und Francois Quesnay den führenden Köpfen des Physiokratismus. Diese Bekanntschaft stellte sicherlich ein Schlüsselerlebnis da.

Nach seiner Rückkehr nach Großbritanien verbrachte er die nächsten elf Jahre die meiste Zeit in seiner Geburtsstadt Kirkcaldy. Mit seiner im Jahre 1778 erfolgenden Berufung zum Zollkommissar von Schottland zog er in das benachbarte Edinburgh. Dies zeigt wie praktisch Smith veranlagt war, da er obwohl es in seinen Schriften ein Kritiker des Merkantilismus war diese typisch merkantlistisch aber lukrative Einkommensquelle nicht ablehnte. In dieser Zeit entstand seine Freundschaften zu dem Chemiker Joseph Black und dem Naturforscher und Geologe James Hutton.

Werk

Adam Smiths Vorlesungen in Moralphilosophie bildeten 1759 die Grundlage für die Veröffentlichung seines philosophischen Hauptwerkes Die Theorie der ethischen Gefühle (Orginaltitel: The Theory of Moral Sentiments). 1776 folgte sein ökonomisches Hauptwerk Wohlstand der Nationen - Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen (Originaltitel: "An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations"). Zwischen beiden Werken wird oft ein Widerspruch gesehen, der als Adam-Smith-Problem in der ökonomischen Fachliteratur thematisiert wird.

Weitere Veröffentlichungen von Adam Smith sind u.a. A Dictionary of the English Language by Samuel Johnson, dass er 1755 anonym veröffentlichte und mehrere Essays unter dem Titel Essays on Philosopical Subjects die 1795 nach seinem Tod veröffentlich wurden.

Arbeitsfelder Adam Smiths

Siehe auch: Liberalismus, Neoliberalismus, Freihandel, Manchestertum, laissez-faire

Weblinks




     
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