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Ab esse ad posse valet-a posse ad esse non valet consequentia



ab esse ad posse valet - a posse ad esse non valet consequentia (lat wörtlich: Vom Sein auf Können ist richtig, vom Können auf Sein schließen ist nicht richtig) bezeichnet eine lateinische Regel der formalen Logik, nach der man vom Wirklichen auf das Mögliche schließen, aber nicht vom Möglichen auf das Wirkliche schließen darf.

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1 Beispiele für die Anwendung der Regel

Beispiele für die Anwendung der Regel

Eine inkorrekte Anwendung

Gegen diese Regel wird z.B. in folgendem Schluss verstoßen:

Der Schlusssatz ist unberechtigt, da man aus der Aussage über die Möglichkeit des Regens nur auf die Möglichkeit des Absetzens der Exkursion schließen kann und nicht auf die wirklichen Tatsache des Absetzens der Exkursion.

Berechtigt kann nur folgender Schlusssatz sein: "Folglich ist es möglich, dass die Exkursion morgen nicht stattfinden wird". Aber vom Wirklichen kann man auf das Mögliche schließen.

Eine korrekte Anwendung

Das ist z.B. aus dem Schluss ersichtlich:

Dieser Schlusssatz ist berechtigt, wenn auch der Schlusssatz "Dieser Gegenstand dehnt sich beim Erwärmen aus" stärker wäre.




     
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